Pinkies, Fliegenmaden Nicht als Futter geeignet Sommer- und Winterfutter Sumpf-Schildkröten
Lucilia caesar Meine Erfahrungen / Anmerkungen zu dem Eintrag: (EMail)

Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Sabine Willig
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Verfüttere diese Fliegenmaden nicht. Ich hatte schon vor langer Zeit einn
Todesfall damit. Die reptilien schlücken diese Fliegenmaden nur runter, die
Made stirbt nicht davon, sie hat eine sehr dicke Kutikula und richtet im
Magen des Tieres erheblichen Schaden an.
Anders wäre es, wenn Du die Maden vorher töten würdest durch Einfrieren.
Aber die meisten Reptilien mögen keine toten Maden.
Warum diese Maden bei Fischen und Vögeln keinen Schaden anrichten, weiß ich
nicht. Vielleicht haben diese eine andere Magensaft-Zusammensetzung.

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Marion Minch
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Die Pinkies sind die Maden der Goldfliege. Sie schimmern rosa, daher ihr Name,
sie fassen sich weich an und sind sehr zappelig. Frische Pinkies haben eine blassrosa Farbe, ältere Pinkies werden in der Farbe kräftiger. Maden sollte man nach dem Kauf in speziellen Madendosen aufbewahren, diese haben Atmungsschlitze und sind in jedem Falle besser als die meist dicht verschlossenen Dosen in denen sie verkauft werden. Die Madenbox sollte man nicht bis zum Rand füllen, da sonst beim öffnen meist einige der wertvollen Köder verloren gehen. Maden immer kühl aufbewahren, das kann in der Garage oder im Keller passieren, auch der Kühlschrank ist dafür gut geeignet. Wenn sie zu warm stehen, verpuppen sie sich und später wird daraus eine Schwarm Fliegen.

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Evelyn Hofbauer
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Man kann Maden durchaus lebend verfüttern, man sollte sie nur vorher mit
einem Messer ein wenig einschneiden. Ob sie bei Fischen keinen Schaden
anrichten weiß ich nicht, ich denke aber schon, da es bei Vögeln genauso ist
wie bei den Schildkröten. Ich hatte schon öfter kleine Babyvögel, die aus
dem Nest gefallen sind oder verletzt waren aufgezogen und dazu habe ich mir
dann ein Buch gekauft, indem stand, dass man Maden NIE einfach so verfüttern
soll und dass man die Made immer vorher einschneiden muss, sonst stirbt der
Vogel, weil die Made nicht stirbt.
Meine Wasserschildkröten haben übrigens überhaupt kein Problem mit den
eingeschnittenen Maden, die werden sogar sehr gerne gefressen!

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Sabine Willig
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Das ist eine gute Idee die Maden einfach anzuschneiden. So können sie kein
Unheil mehr anrichten.

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Marion Minch
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Ich habe bei meinen Tieren schon ausprobiert ob die die Pinkies fressen .. Sie haben dieses Futter allerdings verschmäht.

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Anke Möhlmann
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Zu der Verfütterung von Fliegenmaden (Pinkies) möchte ich noch einen kleinen Nachtrag leisten. Wenn dieTiere dieses Futter verweigern, liegt es oft daran, daß die Pinkies stark riechen (stinken). Sie werden ja meistens in Spänen o. ä. in Behältern abgepackt, verkauft. Wir haben sie vor dem Verfüttern immer erst einigeTage auf sauberem weißen Sand "ablaufen" lassen (im Kühlschrank). Die Maden "polieren" sich sozusagen selbst und entleeren gleichzeitig ihren stinkigen Inhalt.

Daß Maden, lebend verfüttert, gefährlich für die Tiere sind, wußte ich nicht. Dies scheint aber wohl nicht auf jede Tierart zuzutreffen, denn in der Vogelhaltung werden Pinkies ohne Bedenken verfüttert. Ich habe jedenfalls nie etwas Gegenteiliges gehört. Viele Jahre lang habe ich verschiedene Sonnenvögel und andere Weichfresser gehalten, die auch ihre Jungen mit lebenden Pinkies versorgt haben. Dieses Futter ist den Vögeln immer bestens bekommen. - Es verhält sich dann wohl bei der Verfütterung an Reptilien anders. - Allerdings haben wir auch unseren sehr zutraulichen Teichfröschen oft Fliegenmaden gegeben - nie was passiert!

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