Schaben Sommer- und Winterfutter Tropische Landschildkröten Feuchtgebiete Sumpf-Schildkröten Wasser-Schildkröten (tropische) Wasser-Schildkröten (allesfressend)
Meine Erfahrungen / Anmerkungen zu dem Eintrag: (EMail)

Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Marion Frost
>>
Als Futtertier sind Schaben gut geeignet. Sie werden von vielen Terrarientieren sehr gerne gefressen und bei abwechselungsreicher Fütterung der Schaben, hochwertig und leicht verdaulich. Die Argentinische- und die Totenkopfschabe sind langsame Tiere, weil sie nachtaktiv und lichtscheu sind, verstecken sie sich allerdings im Terrarium. Sicherheitshalber werden Schaben in Futterschalen oder mit der Futterzange verfüttert, im Terrarium könnten sie sich vermehren.
Die Argentinische Schabe wird etwa 4cm, die Totenkopfschabe sogar bis zu 5,3cm lang und sind somit kräftige Happen für größere Tiere. Wenn die Schaben selber gezüchtet werden, stehen Futtertiere verschiedener Größen zur Verfügung.
Schaben sind weltweit verbreitet und zählen über 3500 Arten. 
Der Ekel vor Schaben kommt wohl vor allem von der heimischen Küchenschabe, die als Vorratsschädling Bakterien und Krankheitserreger überträgt, ein Ungeziefer , das schlecht wieder los zu werden ist. Oder der sich rasch vermehrenden, inzwischen im Gefolge des Menschen weltweit verschleppten, widerstandsfähigen, flinken Amerikanischen- und Orientalisch Schabe. Auf gar keinen Fall darf dieses Ungeziefer zum verfüttern ins Haus geholt werden, einmal entwischt, ist die Plage da.
Anders ist es mit der Argentinischen Schabe (Blaptica dubia) und der Totenkopfschabe (Blaberus craniifer). Diese Arten setzen sich normalerweise nicht in Häusern unserer Breiten ab, bewegen sich ziemlich langsam und können an senkrecht, glatten Flächen nicht hinauflaufen. Deshalb lassen sie sich auch gut handhaben und eignen sich bei entsprechend sorgsamer Unterbringung ausgezeichnet für eine Zucht, auch in Wohnhäusern.
Die Grüne Schabe, etwa 19- 21mm lang, ist flinker und können als Adulti fliegen und glatte Wände erklimmen. Sie braucht viel Feuchtigkeit und kann sich deshalb in Wohnräumen nicht vermehren. Damit müsste höchstens in einem Regenwaldterrarium gerechnet werden. Gezüchtet werden diese Schaben wie die oben genannten, nur muss der Bodengrund aus Torf oder Kokosfaser feucht gehalten werden.
Bei der Paarung, ragt bei diesen Schaben ein länglicher Stab aus dem Hinterleib, die Eikapsel bzw. Oothek. Ein paar Stunden später zieht sich die Oothek wieder in den Körper zurück, in der Oothek (Eikapsel) reifen die Keimlinge heran, es schlüpfen lebende Jungtiere.
Zuchtbeschreibung
Zur Unterbringung eignen sich glattwandige Behälter mit dicht schließenden Deckeln. Im Deckel sollte eine Belüftung, bespannt mit Fliegengase sein. Zur Beheizung wird eine 15 Watt Heizmatte unter dem Behälter gelegt. Die Temperatur im Behälter sollte etwa 
25 bis 30°C sei, bei längerer Erwärmung auf 35°C fallen die Schaben in einer Wärmestarre. Eine zusätzlich Beleuchtung ist nicht nötig. Schaben sind nachtaktiv, einfallendes Tageslicht regelt jedoch den natürlichen Tag- Nachtrhythmus. Die Einrichtung besteht aus mehreren Eierkartons, wobei Platz für die Futterschalen frei bleiben muss. Die Futterschalen können aus Glas- oder Becherdeckel sein. Bei der Argentinischen Schabe ist kein Bodengrund nötig. Die Totenkopfschabe benötigt zusätzlich einen ca. 2cm hohen Bodengrund aus ungedüngten Torf oder Kokosfaser, der leicht feucht gehalten werden muss.
Futter
Die meisten Schaben sind Allesfresser. Da sie ihre Inhaltstoffe an unsere Pfleglinge weitergeben, sollten wir sie schon ein wenig verwöhnen. Als Grundnahrungsmittel und Trockenfutter haben sich zarte Hundefocken für Welpen bewährt. Als Feuchtfutter sind unbelastete Wildkräuter, Salat, Kohl, Gemüse und Obst geeignet. Schimmelndes Futter muss entfernt werden.

<< 

Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Beate Pfau
>>
Achtung, relativ fett. Wird nicht von allen Wasserschildkröten angenommen.

<< 

Legende:

Sommer- und Winterfutter Tropische Landschildkröten Feuchtgebiete Sumpf-Schildkröten Wasser-Schildkröten (tropische) Wasser-Schildkröten (allesfressend)