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Gryllus sigillantus Gryllus assimiiis Gryllus bimaculatus Meine Erfahrungen / Anmerkungen zu dem Eintrag: (EMail)

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Bei abwechselungsreicher Fütterung sind Grillen gute Futtertiere. Sie sind beliebte Futtertiere und werden gern gefressen. Sie können recht schnell sein, und verstecken sich im Terrarium, daher werden sie oft sehr schwer erbeutet. Bei Schildkröten die nicht im Wasser schlafen, oder sich nicht eingraben, sollten überschüssige Grillen aus dem Terrarium entfernt werden. Es kommt vor, das sie schlafende Terrarientiere anfressen. Die Wunden sind Eintrittspforten für Bakterien und könnten sich infizieren. Alle Grillenmänner zirpen abends, wenn es dunkel ist recht laut, was recht unangenehm ist.



Inhaltsstoffe nach Köhler:

Calcium mg/100g Phosphor mg/100g CA:P
340 859 1: 2,5 



Die Kurzflügelgrille (Gryllus sigillantus) ist im Erscheinungsbild und Wesen dem Heimchen recht ähnlich. Bis auf zwei schwarze Bänder auf dem Rücken ist ihr Aussehen gleich und wird mit dieser leicht verwechselt. Die Kurzflügelgrille zeigt keine Neigung zum Kannibalismus. Bei der Nachzucht ist ihre Entwickelung etwa doppelt so lang, als wie bei den anderen Grillenarten.



Die braunen Steppengrille( Gryllus assimiiis) werden etwas größer als Heimchen und werden im Handel in verschiedenen Größen angeboten. Bei der Zucht benötigen Steppengrillen längere Entwicklungszeiten.



Die schwarze Zweifleckgrille( Gryllus bimaculatus) hat am Ansatz der Hinterbeine einen dunkelroten bis braunen Fleck und werden noch größer als Steppengrillen ca. 18 und 23mm. Die erwachsenen Tiere riechen etwas unangenehm und werden nicht von allen Terrarientieren genommen. Auch diese Grillen bietet der Handel in verschiedenen Größen an.

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Zuchtbeschreibung für Zweifleckgrillen, Heimchen, Steppengrillen und der Kurzflügelgrillen

Im Grunde genommen unterscheidet sich die Zucht von anderen Grillen nicht sonderlich von den der Heimchenzucht.

Zur Unterbringung der Zuchtgruppe verwendet man am besten ein ca. 60 Liter Aquarium mit einem Deckel aus feiner Gaze, um das Entweichen der Tiere zu unterbinden, oder ein selbstgebauter Zuchtbehälter. Der Boden des Behälters wird mit ca. 1cm hoch mit Hobelspänen(Kleintiereinstreu)aufgefüllt. Als Eiablagebehälter werden auf den Boden, je nach dem wieviel Zuchttiere im Behälter sind, eine bis mehrere Heimchendosen gestellt, die mit ca. 3 cm hohen Torf - Seramis Gemisch befüllt werden: 90% Torf und 10% Seramis. Das Substrat in den Eiablagebehältern muss leicht feucht gehalten werden. Die Restfläche des Zuchtbehälters ist absolut trocken zu halten.
Im Behälter muss eine Temperatur von 28-30°C herrschen, da sich bei niedrigeren Temperaturen die Tiere nicht vermehren.
Um die Temperatur zu erreichen, kann man unter dem Aquarium eine Heizmatte mit ca. 15 Watt legen, ansonsten kann man eine Glühbirne mit ca. 60 Watt verwenden.Die Legeschalen werden dann mit Eierkartons abgedeckt. Wenn der Behälter gleichzeitig für die Zucht Verwendung finden soll, ist die Hobelspänefüllung auf ca. 5 cm zu erhöhen. Das Futter wird in einem besonderen Behälter gefüllt. Bei regelmäßiger Grünzeugfütterung sollte auf eine Wassertränke (Vogelfutterspender) verzichtet werden, da die Weibchen diese Tränken sonst als Eiablagemöglichkeit nutzen. In diesem Fall würde innerhalb weniger Tage das Wasser verjauchen. Als Futter gibt man ein Gemisch aus Weizenkleie, Hundeflocken (auch Pellets) Haferflocken und Milupa- Haferschleimflocken. Der Hauptanteil sollte Weizenkleie sein. Sehr wichtig ist Vitaminreiches ungespritztes Grünzeug als Zugabe. Löwenzahn, verschiedene Wildkräuter, Karotten, Salat, Kartoffeln. Die Grünfütterung ist so zu bemessen, dass der Kot nicht dünnflüssig ist.



Die Ablage der Weibchen erfolgt ständig. Der Schlupf der Junglarven ist nach ca. 8 bis 10 Tagen zu erwarten. Wenn die Jungen sichtbar sind, wird der Bodenbelag regelmäßig mit einem Stab aufgelockert und die Fläche mit feinem Futter(Milupaflocken) bestreut. Hier finden die Jungtiere ideale Lebensbedingungen. Diese können versteckt leben, sich regelmäßig häuten und finden auch genug Futter. Die Entwicklung zum erwachsenen Tier dauert ca. 50 Tage. Die Lebensdauer der Adulten beträgt 90 bis 120 Tage.

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Marion Minch
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Ich zähle zu den Menschen, die von den Hüpfern nicht unbedingt begeistert ist, weil mich persönlich davor um ehrlich zu sein etwas ekelt. Was macht man in dem Fall, wenn man auf das gute Futter dennoch nicht verzichten will?
Ganz einfach ... Man friert die Hüpfer einfach für einige Stunden ein und taut sie dann wieder auf. Die Schildkröten fressen sie auch im aufgetauten Zustand und ich habe keine Probleme mehr, dass so ein Hüpfer ausbrechen könnte und ich ihn dann irgendwo im Haus wieder finde:-)

Jetzt kommen sicher wieder Anmerkungen in dem Stil: "Wie kann man nur so grausam sein und die üpfer bei lebendigem Leibe einfrieren!"
Auch dazu habe ich mir meine Gedanken gemacht und bin der Überzeugung, dass dieser Tod weitaus "humaner" ist, als wie wenn so ein Hüpfer bei lebendigem Leib zerfetzt wird. Genau DAS machen nämlich die Shcildkröten, die zerreissen den Hüpfer bei lebendigem Leib und meistens zapplet der dann noch vorner herum, wenn er hinten schon zu mehr als der Hälfte aufgefressen wurde .. Ist sicher auch kein angenehmerer Tod :-(
Von daher kann ich mit der Alternative des vorherigen Einfrierens sehr gut leben:-)

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Marion Frost
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Ich züchte einige verschiedene Arten Futtertiere. Wenn es bei einer Art mal zu viele geworden sind friere ich auch Futtertiere ein. Das hat den Vorteil; wenn andere Personen die Fütterung meiner Tiere übernehmen oder man gerade wenig Zeit hat müssen nicht erst die Tierchen gefangen werden.
Futtertiere vermehren sich unterschiedlich, mal gibt es mehr oder weniger von einer Art, so habe ich mit der Einfriermethode immer genügend Vorrat.

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