Heimchen Sommer- und Winterfutter Tropische Landschildkröten Feuchtgebiete Sumpf-Schildkröten Wasser-Schildkröten (tropische) Wasser-Schildkröten (allesfressend)
Acheta domestica Meine Erfahrungen / Anmerkungen zu dem Eintrag: (EMail)

Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Marion Frost
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Sie sind bei abwechselungsreicher Fütterung ein hochwertiges Futter, das gern gefressen wird. Allerdings besonders lebhaft und flink, sie springen weit und hoch, auch verstecken sie sich schnell. Man kann die Tiere vor dem Verfüttern in den Kühlschrank etwas abkühlen, dann sind sie nicht mehr ganz so lebhaft. Nicht gefressene Männchen können Nachts sehr laut zirpen. Heimchen können schlafende Schildkröten Nachts anfressen und kleine Wunden zufügen.
Ende des Jahres 2000 grassierte nahezu europaweit unter den Heimchen ein Virus (Densonucleosevirus) der die Tiere beim Heranwachsen verenden lässt. Im Handel befindliche, infizierte Heimchen waren nicht lange lebensfähig und von schlechter Qualität. Die Zahl der Zuchttier ist rapide gesunken, was auch Engpässe im Handel verursachte. Nach Auskunft der Wissenschaftler ist der Virus auf andere Grillenarten nicht übertragbar. Aus dieser Notsituation heraus wurde die Kurzflügelgrille wieder auf den Markt gebracht.
Heimchen (lebend) je 100g:
Kalorien 121 Kohlenhydrate 5,1 Phosphor(mg) 183,5     Calcium(mg) 78,5
Zuchtbeschreibung für HeimchenHeimchen sind hellbraun mit dunkler Sprenkelung. Ausgewachsen sind sie zwischen 18-23 mm lang, wobei die Weibchen meist größer als die Männchen werden. Zur Unterbringung verwendet man am besten ein Aquarium aus Holz oder Plastik und sollte 60x30x30 cm groß sein oder ein selbstgebauter Zuchtbehälter.
In einer Höhe von ca. 7 cm wird eine Holz oder Plexiglasplatte eingezogen in die ca. 4 quadratische Löcher für die Legeschalen geschnitten werden um die Heimchendosen darin zu versenken. Der freie Teil wird durch eine Abgrenzung abgeteilt, wo man den Tieren das Futter und das Trinkwasser anbietet. Als Wassertränke kann man eine handelsübliche Vogeltränke verwenden. Bei regelmäßiger Grünzeugfütterung sollte auf einer Wassertränke verzichtet werden, da die Weibchen diese Tränke sonst als Eiablagemöglichkeit nutzen. In diesem Fall würde innerhalb weniger Tage das Wasser verjauchen.Als Futter für die Heimchen eignet sich ein Gemisch aus Weizenkleie, Hundeflocken (auch Pellets) Haferflocken und Milupa- Haferschleimflocken. Der Hauptanteil sollte Weizenkleie sein. Sehr wichtig ist Vitaminreiches ungespritztes Grünzeug als Zugabe z.B. Wildkräuter, Löwenzahn, Karotten, Salat, Kartoffeln. Die Grünfütterung ist so zu bemessen, daß der Kot nicht dünnflüssig ist. 
Man kann statt den Eierkartons auch zusammengefaltete Papierstücke nehmen.
Die Legeschalen werden mit ca.4 cm hohen Gemisch aus Seramis und Torf befüllt: 90% Torf und 10% Seramis. 
Das Substrat muss leicht feucht gehalten werden damit die Eier nicht absterben. Im Behälter muss eine Temperatur von 28-30°C gehalten werden, da sich bei niedrigeren Temperaturen die Tiere nicht vermehren. Um die Temperaturen zu erreichen kann man eine unter dem Behälter liegende Heizmatte mit 15 Watt verwenden. Die Legeschalen werden dann mit Eierkartons abgedeckt. Alle 14 Tage werden sie entfernt und durch Frische ersetzt. Die Legeschalen mit den Eiern werden mit dem Deckel verschlossen und in einen weiteren Behälter mit einer Temperatur von ca. 28°C gegeben und solange darin gelassen, bis man die ersten Heimchen sieht. Die Legeschalen mit den jungen Heimchen werden dann in Stapelboxen(40x40x25 LxBxH) gegeben. Den Deckel der Legeschale abnehmen, nicht vergessen. Gefüttert wird wie oben angegeben, die Heimchen wachsen dann sehr schnell heran. Die Zuchttiere sollten monatlich gewechselt werden, sie können als Futtertiere noch verwendet werden. Wenn die jungen Heimchen in Stapelboxen gegeben werden, sollte etwa eine Raumtemperatur von etwa 26°C sein, da bei niedrigeren Temperaturen die Tiere sterben würden. Sollte diese Temperatur nicht erreichen werden, empfiehlt sich eine Bestrahlung mit einer Lampe oder eine Heizmatte die unter den Box gelegt werden kann.

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Auszug aus einer email an die Mailingliste: Schildifutter - Mailingsliste von Marion Frost
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Die weiblichen Heimchen haben einen Legestachen der in die Erde gebohrt wird. Somit werden die Eier in der Erde abgelegt.

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